Schulverpflegung

Foodeducation am Standort Bad Kreuznach

Foodeducation bietet ein gemeinsames Mittagessen für die Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen sowie für Lehrkräfte des Gymnasiums am Römerkastell und der IGS Sophie Sondhelm Bad Kreuznach.

Für die Zwischenverpflegung bietet der integrierte Kiosk „Rökafe“ frisch zubereitete, gesunde Snacks sowie Getränke an.

Die Schulverpflegung ist Teil des pädagogischen Gesamtkonzeptes, das die Anliegen und Vorlieben der Schülerinnen und Schüler respektiert, diese aber mit pädagogischen und sozialpolitischen Ansprüchen verbindet und dabei wirtschaftlich tragfähig und damit auch auf andere Standorte übertragbar ist.

Für die Schülerinnen und Schüler erfolgt die Essensausgabe zeitlich in drei Schichten. Das ausgeteilte Essen wird vor Ort frisch gekocht und dann direkt an drei Ausgabetheken verteilt.

Das Gesamtkonzept umfasst neben dem eigentlichen Verpflegungsangebot auch die Gestaltung der Räumlichkeiten, die Servicequalität, das Personal, die alltägliche Organisation des Essensangebotes, die Bestell- und Abrechnungssysteme, das zeitliche Arrangement für die Mittagspause und das Konzept zur Ernährungsbildung.

Hintergrund

Bildung als wichtiger Schlüssel

Bildung ist ein wichtiger Schlüssel, um die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten in positivem Sinne zu beeinflussen. Mit steigender Zahl der Ganztagsschulen in Rheinland-Pfalz und bundesweit nimmt die Aufenthaltsdauer der Kinder und Jugendlichen in der Schule deutlich zu. Damit steigen der Einfluss und die Verantwortung der Schulen im Hinblick auf eine gesundheitsförderliche Ernährungsweise.

Das Weißbuch der Europäischen Union zu Ernährung, Übergewicht und Adipositas betont in seiner zentralen Strategie die Altersgruppe von Kindern und Jugendlichen. Hierin heißt es wörtlich: „Die Kindheit ist ein wichtiger Lebensabschnitt, in dem eine Vorliebe für gesunde Verhaltensweisen beigebracht und die für die Aufrechterhaltung einer gesunden Lebensweise erforderlichen Alltagsfähigkeiten erlernt werden können. Die Schulen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Verpflegungsangebot

Emotionen wecken und Wissen vermitteln

Im Mittelpunkt steht ein zeitgemäßes, frisches und gesundes Speisenangebot, das alters- und zielgruppengerecht gestaltet ist. Dabei wird die Zwischen- bzw. die Pausenverpflegung in das Gesamtkonzept unter dem Motto „healthy choice“ integriert.
Den Hauptbestandteil bilden frische regionale und saisonale Produkte in bester Qualität. Mit einer entsprechenden Speisenpräsentation, Begleitaktionen mit den Produzenten und Ernährungsbildungsmaßnahmen wird eine Nähe zum Lebensmittel aufgebaut und ein stärkerer Produktbezug hergestellt. Neue und moderne Zubereitungsarten erweitern den kulinarischen Horizont und fördern die Akzeptanz bisher ungewohnter Speisen.

Gestaltung der Räumlichkeiten

Leben, lernen und wohlfühlen

 

Der Speiseraum wird zu einer Erfahrungswelt, in der Kommunikation, soziale Interaktion und die Möglichkeit zum Entspannen durch die Gesamtgestaltung, das Design und das Mobiliar ermöglicht werden. Dabei spielen Akustik, Licht, Luft und Temperatur sowie der Einsatz von Materialien, Farben und Dekorationen eine wichtige Rolle.

Partizipation und Kommunikation

Mitbestimmen und mit gestalten

 

Für die Akzeptanz und Wirksamkeit der Schulverpflegung und der Ernährungsbildungsangebote ist die Partizipation von großer Bedeutung. Schülerinnen und Schüler werden als Kunden betrachtet, die bereits in der Planungs- und Gestaltungsphase zu den Fragen des Verpflegungskonzeptes, der Mensagestaltung und der begleitenden Aktionen aktiv eingebunden werden. Mensaausschüsse bzw. kulinarische Beiräte arbeiten kontinuierlich am Thema weiter. Auch Eltern, Schulleitung und Lehrkräfte sind am gesamten Prozess aktiv beteiligt.

Ernährungsbildung

Leben, lernen und wohlfühlen

 

Eine Schulökotrophologin fungiert als Schnittstellenmanagerin zwischen Mensamanagement und schulischer Ernährungs- und Verbraucherbildung. Sie entwickelt die Konzepte und koordiniert die schulischen Aktivitäten. Darüber hinaus übernimmt sie einen großen Teil der Durchführung von Ernährungsbildungsmaßnahmen in enger Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern.